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Bundestagskandidat Daniel Fahr

Münsterland WK 128 Coesfeld/Steinfurt II

Reden

Rede vom 07.04.2009

Kreiswahlversammlung

Vorstellungsrede Bundestagskandiat

Meine Lieben Parteifreundinen und Parteifreunde,
wehrte Gäste,
ich möchte mich Ihnen als Kandidat für das Direktmandat zur Bundestagswahl vorstellen.
Mein Name ist Daniel Fahr. Allein mein Name wird Ihnen nicht viel über mich verraten, aber lassen Sie mich Ihnen kurz ein paar wesentliche Dinge über mich und meine politische Arbeit und Ziele erzählen.
Zu meiner Person: Ich bin 32 Jahre alt. Geboren in Dülmen. Ich wohne und lebe auch dort. In meiner Freizeit betreibe ich oft Sport wie Tanzen, Fußballspiele und Joggen…
Mein beruflicher Werdegang fing mit einer grundsoliden Ausbildung zum Steuerfachangestellten an. Anschließend habe ich an der FH Münster erfolgreich BWL studiert. Meine Schwerpunkte waren Steuern/Controlling/Rechnungs- und Prüfungswesen. Als Diplom Betriebswirt bin ich dann 1 ½ Jahre in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf tätig gewesen. Seit knapp 2 Jahren bin ich nun Geschäftsführer in einem DVD-Label in Münster. Zu unseren größten Erfolgen zählen diverse Produktionen mit: HRK, Hape Kerkeling, Dieter Hallervorden und Fernsehserien wie Switch und Mein Leben und ich! In erster Linie bin ich mit allen kaufmännischen Aufgaben betraut. Die Finanzen und das Controlling gehören ebenso so zu meinen Aufgaben wie Lizenzabrechnungen, Steuererklärungen und Jahresabschlüsse… So kann ich den Kreativen Köpfen optimal den Rücken freihalten.
Politisch hat alles 2005 in Dülmen angefangen. Ich habe dort einfach mal die Fraktionssitzung besucht. Und bin dort geblieben. Schnell bekam ich die äußerst Dankbare Aufgabe des Schatzmeisters und wurde Sachkundiger Bürger für Schule und Kultur. Im letzten Jahr wurde ich zum stellv. Kreisvorsitzender gewählt und arbeite seit dem im Landesfachausschuss Kultur und Medien mit. Seit 2007 bin ich einer der zwei Delegierten für die Bundesparteitage. Und diese Aufgaben machen mir viel Spaß.
Warum die FDP werden sie sich fragen. Nun, das fragt sich meine Familie auch. Ich komme aus einer klassischen Arbeiter- und angestellten-Familie. Mein Großvater ist eingefleischter Sozialdemokrat. Gewerkschaftler und alles was dazu gehört. Er hat immer versucht, mich rot einzufärben. Wie man heute sieht: ohne Erfolg. Ich war halt schon immer ein Freidenker und der liberalen Meinung: Privat vor Staat.
Im Wahlkampf werde ich selbstverständlich die klassischen Themen wie Familienpolitik i.V.m. dem „liberalen Bürgergeld“, Umweltpolitik, Bildungspolitik und natürlich die Finanzriese liberal vertreten. Zur Finanzkreise wird uns ja im Anschluss nach der Wahl noch Herr Schäffler einiges Berichten. Aber wirklich zu Hause bin ich in der Steuerpolitik. Hier komme ich her und hier möchte ich mich verstärkt durch meine Erfahrungen einbringen.
Ich bin für eine Absenkung der Steuerbelastung. Aber vor allem bin ich für eine deutliche Vereinfachung des Steuerrechts. Auf Ausnahmen und Sonderregelungen, oder wie mein ehemaliger Chef gesagt hat, Bilanzgestalltungsmöglichkeiten, müssen wir weitgehend verzichten. Durch die jetzige Steuergesetzgebung entfernen wir uns immer weiter von der „Steuererklärung auf dem Bierdeckel“.
Auch bin für den Austausch der Gewerbesteuer durch das liberale Konzept der Kommunalfianzierung. Dies Bedeutet für die Kommunen zum einen deutlich geringeren Arbeitsaufwand und zum anderen ein gleichmäßiges und ausreichendes Finanzierungsniveau.
Es gilt die durch die schwarz-rote Regierung beschlossenen Fehler in der Unternehmessteurreform wieder zurück zu nehmen. Hierzu zählten insbesondere:
- Die Einschränkung der Verlustnutzung bei Übernahmen
- Die Abschaffung der degressiven Abschreibung sowie
- Die Neuregelungen für Geringwertige Wirtschaftsgüter.
Das bringt zusätzlich Liquidität gerade für kleine und mittlere Unternehmen und stärkt somit den Mittelstand.
Abschließend ein paar Worte über den Wahlkampf. Unsere Chance ein Direktmandat zu holen war noch nie so hoch wie in diesem Jahr. Die Stimmung ist ausgezeichnet. Und wir werde alles versuchen dieses Ziel zu erreichen. Wir haben ein großartiges Team mit der FDP und den neu formierten Julis und wir erwarten einen spannenden Wahlkampf. Hierfür werden wir uns zum einen den klassischen Wahlkampfmethoden bedienen und zum anderen werden wir uns zusätzlich verstärkt mit allen Möglichkeiten auseinandersetzen, die das Web 2.0 zu bieten hat.
Durch die sich neu ergebenen und ständig verändernden Möglichkeiten die uns das Internet bietet sprechen wir besonders die junge Wählerschaft an. Denn junge Menschen sind nicht nur die Wähler von heute, sondern auch die Multiplikatoren für die Zukunft.
Lassen sie mich zum Abschluss noch folgendes festhalten:
Die Modefarbe des Sommers ist gelb. Wir werden dafür sorgen, dass das sie es auch über den Sommer hinaus bleibt.
Vielen Dank


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